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Wenn du jemals das Gefühl hattest, dass du es unabhängig von deinen Erfolgen nicht verdient hast, all diese Fortschritte zu erzielen, hast du das so genannte Imposter-Syndrom erlebt. Im Deutschen wird es auch Hochstapler-Syndrom oder Betrüger-Phänomen genannt.

Dieser Zustand tritt normalerweise auf, wenn du versuchst, deine Komfortzone zu verlassen, z. B. wenn du von deinem ersten Coaching-Kunden beauftragt wirst.

Das Gefühl des Selbstzweifels kann dich lähmen und sogar dazu führen, dass du in ein Selbstsabotage-Verhalten wechselt (Absagen des Coaching-Termins usw.). Das Imposter-Syndrom kann deinem Erfolg als Coach im Wege stehen. Daher ist es wichtig, dass du bei jeder Manifestation das Notwendige tust, um mit diesem Gefühl umzugehen. Die folgenden Maßnahmen können dir beim Umgang mit dem Imposter-Syndrom helfen.

 

 

Lass deine Angst zu

Der erste Schritt zur Überwindung des Imposter-Syndroms besteht darin anzuerkennen, was du befürchtest.

Untersuchungen in den USA haben ergeben, dass sieben von zehn Amerikanern schon einmal am Imposter-Syndrom gelitten haben. Es ist also keine Schande, deine Gefühle mit einem Etikett zu versehen.

 

In dem Moment, in dem du dieses Gefühl zulässt, ermöglichst du deinem Geist, logisch und nicht emotional mit der Situation umzugehen. Indem du das Betrüger-Phänomen als das anerkennst, was es ist, erhältst du wieder die Kontrolle über deine Gedanken und Gefühle.

 

 

Wie Wörter dein Denken verändern können

Identifiziere die Wahrheit. Dein Gefühl und die Realität können völlig unterschiedlich sein. Das Gefühl, dass du es nicht verdient hast, dein Coachingzertifikat in Rekordzeit zu erhalten, bedeutet beispielsweise nicht, dass du dich durch das Schulungsprogramm durchgemogelt hast.

 

Wenn du dich wie ein Betrüger fühlst, denke über die Situation nach und entdecke die Wahrheit dahinter. Denke zum Beispiel an die Stunden des Studiums zurück, die du investiert hast. Das allein ist ein Beweis dafür, dass du das Notwendige getan hast, um erfolgreich zu sein und dass es kein Zufall war.

 

Jedes Mal, wenn du ein Imposter-Syndrom entwickelst, erkenne es an und erkenne die Wahrheit über die Situation. Diese Angewohnheit ermöglicht es dir, dieses Gefühl schnell zu überwinden. Außerdem kannst du dieselben Techniken anwenden, um deinen Coaching-Kunden zu helfen, dieses stille Monster zu bekämpfen.

 

Vertraue dich Jemandem an

 

Ein weiterer hilfreicher Schritt, um mit dem Imposter-Syndrom umzugehen besteht darin, sich jemandem gegenüber zu öffnen, wie du dich fühlst. Denke daran, dass 70 Prozent aller Amerikaner dies von Zeit zu Zeit erleben. Du bist damit nicht allein!

 

Wähle Jemanden aus, dem du vertraust. Das kann ein Coach, ein Mentor oder ein vertrauenswürdiger Kollege sein. Teile ihm mit, wie du dich im Moment fühlst. Der Coach wird dir helfen, nach innen zu schauen und zu realisieren, dass du all den Erfolg verdienst, den du derzeit genießt. Dass du qualifiziert bist, diesen großen Schritt zu tun.

 

In der gleichen Weise wird sich ein Mentor darüber informieren, wie es dir in einer ähnlichen Situation ergangen ist und dieser Mentor wird die Erfahrung über die Schritte teilen, die er oder sie unternommen hat, um dieses Hochstapler-Syndrom zu überwinden.

 

Ein vertrauenswürdiger Kollege wird sich wahrscheinlich auch über Situationen informieren, in denen sich das Imposter-Syndrom eingeschlichen hat und wie die Situation gelöst wurde. Das Sprichwort „Geteiltes Leid ist halbes Leid“ wird zum Leben erweckt, wenn du die Bewältigungsstrategien nutzt, die dein Vertrauter bereits verwendet hat oder zumindest kennt.

 

 

Sieh das Imposter-Syndrom als Chance

 

Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade daraus! Ein fantastischer Weg, um das Imposter-Syndrom zu überwinden besteht darin, es als Chance zu erkennen, dich vorwärts zu bewegen und höher zu steigen. Wie?

 

Wie bereits erwähnt, zeigt das Imposter-Syndrom seinen hässlichen Kopf, wenn du dich in unangenehmen Situationen befindest. Beispielsweise, wenn du eine neue Verantwortung übernimmst oder eine größere Herausforderung annimmst. 

Lehne dich in einem solchen Fall zurück und überlege, was genau dazu führt, dass du dich unqualifiziert oder betrogen fühlst. Vielleicht ist es eine Art Einschüchterung, mit einem Prominenten als Coaching-Kunden zusammenzuarbeiten oder deinen Auftrag als neu eingestellter Coach für ein Großunternehmen zu beginnen? Notiere dir die Details deiner Unsicherheit und betrachte diese Punkte als Wachstumsbereiche, die du bearbeiten musst.

Beispielsweise könntest du dich mental darauf vorbereiten, mit hochrangigen Führungskräften des Unternehmens oder mit Prominenten zu sprechen. Stelle es dir einfach vor und du wirst feststellen, dass das ganz normale Menschen sind, die mit ihren eigenen Schwierigkeiten konfrontiert sind.

 

Identifiziere jedes Mal, wenn du das Gefühl hast, dass das Imposter-Syndrom auftritt, Wachstumsbereiche. Dann bist du auf dem besten Weg, Lücken in deinen Fähigkeiten oder Kompetenzen zu schließen – sollten diese denn tatsächlich bestehen. Dies soll in keiner Weise dein Betrugsgefühl rechtfertigen, sondern dient lediglich dazu, alle Aspekte zu bestimmen, die du verbessern musst. So wird dein Erfolg als Coach in Zukunft garantiert.

 

 

Setze dir realistische Ziele

 

Die Sache mit dem Imposter-Syndrom ist, dass es seine Betroffenen dazu bringt, sich sehr unter Druck zu setzen. Sie wollen damit verhindern, dass sie als der Betrüger „entlarvt“ werden, für den sie sich selbst halten.

Leider kann dieser Drang, dazu führen, dass du dir mehr auflädst, als du bewältigen kannst. Dadurch wird dieses Gefühl der Unzulänglichkeit zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung.

 

Vermeide es, deine Anforderungen an dich selbst zu hoch zu setzen. Definiere stattdessen Ziele, die du erreichen kannst. Anstatt beispielsweise das Ziel festzulegen, dein Coaching-Geschäft innerhalb von drei Monaten auf einen sechsstelligen Wert zu steigern, solltest du die Anzahl deiner Kunden jeden Monat verdoppeln. So erzielst du spürbare Fortschritte und stärkst damit auch dein Vertrauen in dich. Beweist du dir damit nicht selbst, dass du alle Auszeichnungen und Lob wert bist, die du erhältst?

 

Der Vertrauensschub, den du jedes Mal erhältst, wenn du ein Ziel erreichst, wird dein Vertrauen in dich selbst stärken und du wirst das Gefühl haben, dass du sehr gut qualifiziert bist. Du darfst dir sogar größere Schritte in deiner Karriere als Trainer erlauben.

 

 

Erfolg visualisieren

 

Der Anfall von Imposter-Syndrom, den du derzeit spürst, kann auf einen negativen Gedanken zurückzuführen sein, den du hinsichtlich deiner Kompetenz hast. Gibt es einen besseren Weg, um dieses Gefühl zu überwinden, als einen positiven Gedanken zu hegen? Als sich vorzustellen, wie du bei der Aufgabe erfolgreich bist?

 

Das Imposter-Syndrom hält dich davon ab, dich vorwärts zu bewegen. Daher solltest du es besser durch ein positives Gefühl und Bilder deines Erfolgs ersetzen.

Die US Army lehrt Spezialisten, die perfekte Ausführung einer Mission zu visualisieren, lange bevor sie stattfindet. Spitzensportler visualisieren ihre Höchstleistung vor dem Wettkampftag. Lerne von diesen Hochleistern und setze dein Betrüger-Syndrom vor die Tür. Ganz einfach, indem du deinen Erfolg jedes Mal visualisierst, wenn du deine Komfortzone verlässt.

 

Es ist wichtig für dich zu erkennen, dass das Imposter-Syndrom nicht verschwindet, nur weil du einige Erfahrungen als Coach gesammelt hast.

Silbermond, Julia Roberts, Johnny Depp, Albert Einstein und viele andere große Leistungsträger hatten damit zu kämpfen. Daher solltest du berücksichtigen, dass es sich von Zeit zu Zeit in verschiedenen Situationen deines Lebens manifestiert.

Begrüße die Angst!

Ein bisschen Angst ist hilfreich, erhöht den Adrenalinspiegel und verhilft dir zu Höchstleistungen!

 

Viel Erfolg wünscht

 

Dein AKUT Coach Birgit Arnold

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