Wenn du Websites gestaltest, reicht „Ich baue schöne Websites“ oft nicht aus, um deine Arbeit einzuordnen. Eine klare Positionierung zeigt, für welche Auftraggeber und Aufgaben deine Erfahrung besonders gut passt. Diese fünf Punkte helfen dir, sie zu prüfen.
1. Passende Anfragen erkennen
Beschreibe die Ausgangssituation deiner Kunden: Geht es um einen ersten Webauftritt, einen unübersichtlichen Shop oder eine Website, die das gewachsene Angebot nicht mehr verständlich erklärt? Daraus ergibt sich, welche Anfragen zu deinen Fähigkeiten und deinem Leistungsumfang passen.
2. Leistungen verständlich abgrenzen
Trenne Konzeption, Gestaltung, technische Umsetzung, Texte und laufende Betreuung. Erkläre, was du selbst übernimmst und wo andere Beteiligte gebraucht werden. Dadurch kann ein Kunde besser einschätzen, welche Arbeit nach der Beauftragung noch bei ihm bleibt.
3. Aussagekräftige Referenzen auswählen
Zeige bei einem Projekt die Aufgabe, deinen Beitrag und die entstandene Lösung. Ein Vorher-nachher-Vergleich der Navigation oder ein verständlicher Buchungsablauf sagt mehr über deine Arbeit aus als ein Bildschirmfoto allein. Veröffentliche Ergebnisse und Kundenangaben nur, wenn du sie belegen und verwenden darfst.
4. Aufwand und Zusammenarbeit planbarer machen
Wenn sich bestimmte Aufgaben wiederholen, kannst du deine Vorbereitung verbessern: Welche Inhalte brauchst du vor dem Start? Wer gibt Entwürfe frei? Wie werden Änderungswünsche gesammelt? Das spart nicht automatisch Zeit, macht aber früh sichtbar, wo ein Projekt ins Stocken geraten könnte.
5. Die eigene Kommunikation schärfen
Erkläre ein Problem, das deine Zielgruppe kennt, und zeige, wie du es bearbeitest. Beispielsweise: „Ich überarbeite Websites kleiner Beratungsunternehmen, damit ihre unterschiedlichen Angebote verständlich auswählbar werden.“ Verwende diese Beschreibung nur, wenn sie deiner tatsächlichen Arbeit entspricht.
So prüfst du deine Positionierung
Sieh dir deine letzten fünf Aufträge an. Welche Aufgabe konntest du gut lösen? Wo passten Zusammenarbeit und Aufwand? Welche ähnlichen Aufgaben möchtest du erneut übernehmen? Formuliere daraus einen ersten Schwerpunkt und prüfe ihn in den nächsten Kundengesprächen.
Eine klare Positionierung nimmt dir die Akquise nicht ab. Sie hilft dir, passende Beispiele, verständliche Angebote und gezieltere Fragen für die nächsten Gespräche auszuwählen.
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